Reisebegleiter*innen

ich

Initiatorin

Veronika Mercks

Ich bin behütet aufgewachsen und mir wurde unsagbar viel durch meine Familie ermöglicht. Ich war stets strebsam in der Schule, habe verschiedene Fremdsprachen gelernt, war mit 15 in den USA für mehrere Monate, habe ein gutes Abitur gemacht, Praktika, einen Bachelor in Public Management und einen Master in Interkultureller Kommunikation absolviert, kann einige Auslandserfahrungen vorweisen und habe eigentlich so gut wie immer alles so gemacht, wie es die Gesellschaft von mir erwartet hat.

So wirklich glücklich bin ich mit diesem auf dem ersten Blick „gradlinigem Weg“ nicht geworden. Und den roten Faden in meinem Leben – zu mir selber und zu meiner Berufung habe ich auch erst mit Mitte 20 so richtig finden können und dies nicht durch das klassische Bildungssystem.

Wer bin ich heute? Eine passionierte Bildungsinnovatorin, eine Reiseabenteurerin, eine neugierige Sammlerin von Wissen, eine Potentialentfalterin, eine Initiatorin und Verantwortungsübernehmerin sowie eine Erlebnis- und Erfahrungsraumschaffende. Diese (meine!) Kompetenzen wurden mir durch ein wunderbares Coaching vor zwei Jahren das erste Mal vor Augen geführt. Im Anschluss geschah etwas, was ich mir bereits Monate vorher auf meinen Zielplan geschrieben hatte: „Eines Tages für eine Weile an einer Schule arbeiten“. Das dies ohne eine pädagogische Ausbildung eines Tages für mich möglich sein sollte hätte ich damals nicht gedacht. Ich begann im Herbst 2014 als so genannte „Teach First Fellow“ an einer Hamburger Schule zu arbeiten und hatte dort die großartige Möglichkeit, meine Ideen für eine alternative Bildung Realität werden zu lassen. Ich habe mein Bild von dem, was Bildung und Lernen für mich bedeutet neu malen können.

Bis zu dem Punkt, an dem ich jetzt stehe war es ein längerer Weg: zu mir selber und zum klaren Sehen meiner Berufung und meiner Persönlichkeit. Ich lernte viel auf meinem Weg, hatte aber auch sehr viele unbefriedigende Phasen, in denen ich immer wieder spürte, dass mich das klassische Bildungssystem nicht wirklich auf mein Leben und wie ich eigentlich meine Berufung und mich selber finde, vorbereitet hat.

Im Laufe der Jahre wuchs somit meine Passion für Bildung fernab des klassischen Bildungssystems. Ich gründete während meines Bachelorstudiums gemeinsam mit anderen Studierenden die Bildungsinitiative „Studenteninitiative Weitblick Berlin e.V.“.

Rückblickend habe ich vor allem in Momenten und Situationen gelernt, in denen ich Dinge erleben, in denen ich reisen, über den Tellerrand schauen, ausprobieren konnte, ich meine persönliche Komfortzone verlassen habe, mir Menschen begegnet sind, ich mutig war, Dinge gewagt habe und ich genau das getan habe, was meinen Bedürfnissen entsprach. Genau diese Momente und Situationen haben mich im Leben weitergebracht, durch sie bin ich gewachsen und dank ihnen bin ich immer näher bei mir selber angekommen.

Das Reisen ist für mich ein wunderbarer Weg der Persönlichkeitsentwicklung.Es ist, so wie das Thema Bildung, eine meiner größten Leidenschaften. Es ist mein Weg zu mir selber und ein Zugang zur Welt. Reisen fasziniert mich und begleitet mich nun sehr intensiv seit mehreren Jahren. Neben meinen Auslandsaufenthalten in den USA, Frankreich, England, Spanien und Burkina Faso habe ich inzwischen knapp 50 Länder weltweit bereist, die meisten davon als Backpackerin. Für meine Masterarbeit bin ich drei Monate nach Südamerika gereist, um die Relevanz von Backpacking für den interkulturellen Austausch zu erforschen. Ich würde behaupten ohne meine Reisen bei weitem nicht der Mensch zu sein, der ich heute bin. Ich bin an meinen Reisen gewachsen und habe viele Dinge über das Leben und die Welt gelernt, die ich auf meinem klassischen Bildungsweg nicht so wirklich lernen konnte.

Nach meiner 1-jährigen Reise durch mehrere afrikanische Länder, Indien und Deutschland in 2016/2017 verspürte ich den starken Ruf, ein eigenes Bildungsprojekt ins Leben zu rufen, welches die Themen Persönlichkeitsentwicklung & Reisen miteinander verknüpft und vor allem junge Menschen auf ihren inneren und äußeren Reisen unterstützt, um Potentiale zu entfalten und Persönlichkeiten zu stärken: NAVIGAIA JOURNEYS war geboren!

Frederike Bock

Reisend Lernen Abenteuer

Frederike Luisa Bock

Ich hatte das Glück, schon immer viel Reisen zu können. Als ich 16 war ging ich das erste Mal alleine auf eine große Reise. Ich verbrachte einige Monate in Pretoria, Süd Afrika, wo ich auf eine internationale Schule ging. Es folgten viele kleinere Reisen, Road Trips, Sprachurlaube, Wanderungen, Auslandspraktika, ein Erasmussemester in Lissabon und schließlich zwei Jahre Auslandsstudium in Portugal. All diese Reiseerfahrungen haben mich geprägt, mich gelehrt und meine Persönlichkeit geformt. Ich betrachte mich als Weltbürgerin und bin fest davon überzeugt, dass Dinge, die auf inneren und äußeren Reisen erfahren werden, uns stärken, uns inspirieren, uns fordern und damit wachsen lassen.

Ich habe nicht zu Letzt um diese Prozesse besser verstehen zu können Psychologie im Bachelor studiert. Um mich weiter auf Beziehungen zwischen Menschen verschiedener Kulturen zu spezialisieren, studierte ich interkulturelle Psychologie im Master und machte eine Fortbildung zur interkulturellen Trainerin.

Ich habe bereits in verschiedenen Projekten in internationalen Kontexten gearbeitet: Als Teamerin bei Abenteuercamps mit Jugendlichen aus aller Welt, bei einem sozialen Interventionsprojekt in einem Lissabonner Vorort, bei dem ich Upcycling Workshops und Berufsberatung mit Jugendlichen aus den ehemaligen portugiesischen Kolonien machte, als Praktikantin im Generalkonsulat in Sao Paulo, Brasilien oder bei der Konzeptionierung und Durchführung interkultureller Lerneinheiten mit verschiedenen Zielgruppen.

Ich bin begeisterte Forró-Tänzerin und für das ein oder andere Tanzfestival reise ich auch mal quer durch Europa. In Hamburg habe ich zusammen mit einem Freund ein Tanzprojekt auf die Beine gestellt und beobachte seitdem fasziniert, wie Menschen durch das Tanzen zusammenkommen, die sich sonst nie getroffen hätten. Eine weitere Leidenschaft ist das Segeln. Vor allem die Ausbildung als Deckshand auf einem Traditionssegler hat meine Abenteuerlust, mein Fernweh und die Sehnsucht fern vorgegebener Wegen zu reisen weiter angestachelt.